Sankt Martin: Warum feiern wir am 11.11. den Martinstag?




Sankt Martin: Warum feiern wir am 11.11. den Martinstag?
„Laterne, Laterne…“: Jedes Jahr um den 11. November herum ziehen üblicherweise Scharen von Kindern mit bunten Laternen durch die dunklen Straßen und trällern dabei Laternenlieder.
Mut ist das eine Stichwort, Stärke und Gewaltlosigkeit sind die anderen. Heute ist Sankt Martin. Ihr kennt bereits die berühmte Szene, wo der Soldat Martin den Bettler sieht und seinen Mantel mit dem Schwert teilt. Von Martin können wir das Teilen lernen, das ist die Moral von der Geschichte.
Aber auch in dieser Szene spielt auch Stärke und Mut eine Rolle, denn damals haben die Mitsoldaten wohl nicht gejubelt, sondern eher den Kopf geschüttelt. Martin war stark und mutig genug das Richtige zu tun, auch wenn er dafür ausgelacht wurde.
Martin ist nicht nur ein Heiliger des Teilens. Eine weitere Legende ist: Martin beschließt nicht mehr Soldat zu sein und geht zum Kaiser und gibt ihm sein Schwert. Der lehnt aber ab und schickt Martin in die Schlacht. Martin geht aber ohne Waffen und die Gegner beendeten den Kampf und schlossen Frieden. Im Kleinen lernen die Kinder dieses schon in der Kita oder Schule, wenn du was nicht willst, dann schlag nicht zu, sondern sag laut Nein und mach eine abwehrende Geste. Dazu gehören sehr viel innere Stärke und sehr viel Mut.
Die Kinder der Kindertagesstätte Altstadt nehmen dieses Datum immer zum Anlass sich mit ihren Eltern in der Einrichtung zu treffen. Mit selbstgebastelten Lampions und Hörnchen wollen wir diese Tugenden ehren und leben.
Mit anschließendem Laternenumzug war Treffpunkt in unserer St. Jakobi-Kirche, wo liebevoll der Pfarrer Herr Beier und seine Frau die Geschichte von Martin in Bildern und Liedern veranschaulichten. Die Teilung des Mantels haben einige Kinder vor dem Altar nachgespielt.
Mit einem Laternenzug im Kirchengang ging ein sehr schönes Event zu Ende.